27. November 2025
Der Nikolaus-OL in Kleinwelka ist nur noch etwas mehr als eine Woche entfernt. Einige wenige Startplätze sind nach der Erhöhung der Teilnehmergrenze noch zu ergattern. Diese dürfen auch gern von Interessenten außerhalb Szene besetzt werden. Da wir wissen, dass für Ungeübte die Farben und Formen im Orientierungssport oft größere Fragezeichen hervorrufen, gibt es anbei nochmals eine Kurzanleitung zur Kartenkunde.
Einleitend bleibt zu erwähnen, dass die Navigation mit Karte und Kompass natürlich etwas Übung erfordert. Dort gibt es Basisfähigkeiten mit Hinblick auf das Einnorden einer Karte oder wie ich mich am besten in einem unbekannten Gelände bewege. Dafür bieten wir regelmäßig Breitensportorientierungsläufe mit Einweisungen an. Beim Vereinstraining bei uns oder anderen Vereinen kann man das auch mit einem breiten Spektrum an Trainingseinheiten sehr gut lernen. Unten haben wir nochmals 2 Videos zum grundsätzlichen Ablauf einer Veranstaltung und zum Aufbau von Orientierungslaufkarten von unseren Schweizer Sportfreunden verlinkt. Dort der Hinweis, dass es beim Orientierungslauf kleine Unterschiede in der Darstellung zwischen Wald- und Sprintkarten, wie im Saurierpark, gibt. Hintergrund ist einfach der Detailierungsgrad.
Für den Saurierpark ist es vorteilhaft zu wissen, welche gängigen Formen und Farben zu erwarten sind. Wir kennen natürlich selbst die Bahnen noch nicht. Aus vergangenen Jahren möchten wir aber nochmals einige wesentliche Elemente erläutern.
In einem Saurierpark gibt es natürlich unzählige Saurier. Als Kartenaufnehmer könnte man so etwas als markantes Objekt (schwarzes X) darstellen. Hier wurden aber die kompletten Flächenformen gewählt, so dass man die Saurier dann auch ungefähr erkennen kann.
Wesentlich sind weiterhin die Wege, Treppen, Wiesen, Waldabschnitte, Gebäude und Überdachungen. Es gibt auch eine Vielzahl von Objekten. Dazu haben wir nochmals eine allgemeine Legende einer unserer Sprintkarten beigefügt. Dort der Hinweis, dass es natürlich auch Sandflächen gibt und auch graue Steinplatten, die in der Legende fehlen.
Zwei Besonderheiten bleiben weiterhin zu erwähnen: Ein Großteil unserer Arbeit (und auch vieler anderer Vereine) besteht darin, die Genehmigungen für die Wettkämpfe und Aktivitäten zu erhalten. Als Resultat davon wird genau definiert, wo man sich bewegen darf und wo nicht. Wenn dagegen wissentlich oder unwissentlich verstoßen wird, war das vielleicht der letzte Wettkampf in genau jenem Gelände.
Folglich ist das Überqueren von als unpassierbar gekennzeichneten Mauern und Zäunen tabu. Privatgelände und Sperrgebiete dürfen nicht betreten werden – wer erwischt wird, wird disqualifiziert.
Der zweite Hinweis bezieht sich auf die verschiedenen Klettergeräte, die sich im Park befinden. Grundsätzlich kann man diese nach heutiger Darstellungsnorm von Sprintkarten auf mehreren Ebenen darstellen. Dazu gibt es die Möglichkeit von gestrichelten Darstellungen als Überlagerung der vorherschenden Ausprägung. Unterführungen und Tunnel werden mit einer gestrichelten Linie dargestellt.
Ob dies gemacht wird, werden wir spätestens im Saurierpark sehen.
Wettkampf Saurierpark Videos: NORDA - Kartenarbeit / Wie läuft ein OL ab
